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Wie funktionieren CFD’s?

CFD ist die AbkĂŒrzung fĂŒr Contracts for Difference (deutsch: Differenzkontrakte). Damit sind Wertpapiere gemeint, deren Wertentwicklung von der Entwicklung bestimmter Basiswerte abhĂ€ngig ist, sogenannte Derivate. Diese Basiswerte können einzelne Aktien sein, oder auch Aktienindizes wie der deutsche DAX. FĂŒr Anleger bieten CFD’s einige Vorteile. So können Sie mit Anlagen handeln, die einfachen Anlegern sonst nicht zugĂ€nglich sind, wie zum Beispiel zahlreiche Rohstoffe. Außerdem kann schon mit geringem Einsatz die Wertentwicklung von Anlageprodukten 1:1 nachvollzogen werden. Auf der anderen Seite bergen CFD’s Risiken fĂŒr Anleger. Wir erklĂ€ren fĂŒr Sie, wie CFD’s funktionieren, wie sie gehandelt werden können und fĂŒr welche Anleger sie am besten geeignet sind.

Wie funktionieren CFD’s?
CFD’s bilden die Kursentwicklung von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Indizes oder anderen Basiswerten ab. Dabei können Anleger an der Kursentwicklung der jeweiligen Basiswerte teilhaben, ohne dafĂŒr entsprechende Titel erwerben zu mĂŒssen. Der Zugang zu Derivaten ist daher deutlich einfacher als der Zugang zu den entsprechenden Basiswerten. Außerdem bieten CFD’s die Möglichkeit, eine höhere Rendite zu erzielen, als mit dem Kauf der Basiswerte. Das funktioniert, indem Anleger fĂŒr die Wertabbildenden Forderungen nur eine sogenannte Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegen. Kostet eine Aktie am Markt 10 Euro, muss fĂŒr CFD’s auf diese Aktie mit einer Margin von 10 Prozent nur 1 Euro pro Aktie hinterlegt werden. Damit werden Gewinne und verluste gehebelt, weil Anleger dennoch vollstĂ€ndig an der tatsĂ€chlichen Kursentwicklung beteiligt sind.
Anders als beim Kauf von Aktien erwerben CFD-KĂ€ufer also keine Anteile an Unternehmen, sondern lediglich eine Forderung. Das bedeutet auch, dass Rechte und Pflichten von AktionĂ€ren fĂŒr CFD-Besitzer nicht gelten.

Wie handelt man CFD’s?
CFD’s werden fast ausschließlich “Over The Counter” (OTC), also außerbörslich gehandelt. Anders als beim Kauf von Aktien, Rohstoffen oder Anleihen ist dabei kein HĂ€ndler an der Börse zwischengeschaltet. Der Handelt lĂ€uft direkt ĂŒber den CFD-Broker, der Preise und Konditionen seiner Papiere bestimmt. Dieser Broker kann zum Beispiel eine Bank sein, aber auch ein anderer Anbieter solcher Produkte. Es gibt große Unterschiede zwischen den Brokern, weshalb sich interessierte Anleger informieren sollten, bevor sich sich fĂŒr einen Broker entscheiden.
Dieser Markt fĂ€llt nicht unter die Vorschriften des regulierten börslichen Handels und birgt daher ein höheres Risiko fĂŒr Anleger.

Wer kann mit CFD’s handeln?
GrundsĂ€tzlich sind Derivate fĂŒr alle Anleger verfĂŒgbar. Damit handeln sollte aber nur, wer sich ausreichend mit dieser Art von Wertpapieren auskennt. Zwar können mit der Hebelwirkung von CFD’s erhebliche Gewinne erzielt werden. Es gibt allerdings auch beachtliche Verlustrisiken.
Wer in den Handel mit Derivaten einsteigen will, hat bei zahlreichen Brokern die Möglichkeit, mit Simulatoren den Handel mit CFD’s zu ĂŒben. Anleger können so ein GefĂŒhl dafĂŒr bekommen, mit welchen Strategien der Handel erfolgreich ist und wie man am besten Risiken kontrollieren kann.
Zu den Vorteilen von CFD’s gehört, dass der Handel zu sehr gĂŒnstigen Preisen möglich ist. Weil kein BörsenhĂ€ndler zwischengeschaltet ist, muss nur der Broker bezahlt werden. Das macht die Papiere neben den hohen Gewinnchancen auch fĂŒr Anleger attraktiv, die mit kleinen Summen spekulieren wollen.

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